Home
Beratung
Betrieb - Gesundheit
Kurse
SM-Seiltraining
Meine Person
Methoden
Hatha- und Marmayoga
Ayurveda
Atemtechniken
SMS-Rückentraining
Tibetisches Heilyoga
Kontakt
Links
Impressum

Ayurveda


Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die heute noch in Indien, Nepal und Sri Lanka praktiziert wird.

„Veda“ bedeutet Wissen und bezieht sich auf die alten Schriften (Veden), in denen jahrtausendalte Erfahrungen zusammengetragen wurden.

„Ayus“ bezeichnet den Zusammenhalt des Körpers. Ist dieser Zusammenhalt nicht gegeben, entsteht Krankheit.

Das ayurvedische Gesundheitssystem und Yoga sind eng miteinander verbunden.

Im westlichen Kulturkreis wird Auyurveda meist mit „Wellness“ in Verbindung gebracht. Aber Ayurveda ist mehr als nur Massagen und Entgiftung. Es ist die „Wissenschaft vom gesunden Leben“ „...die auf der Erkenntnis beruht, dass der Mensch als eine Einheit aus Körper, Seele und Geist gesehen und behandelt werden muss und dass alles vom Gleichgewicht des Individuums abhängt, eine Ausgewogenheit sowohl im Innern als auch nach außen hin, d.h. zu seiner Umwelt und zum Kosmos.“ (R. Lobo, in: Ayurveda. Besser leben im Rhythmus der Zeit)

Der Inder Prof. Dr. Rocque Lobo hat an der Fachhochschule für Sozialwesen in München das Aufbaustudium Gesundheitspädagogik ins Leben gerufen. In seinen Forschungen versucht er, das altindische, ayurvedische Gedankengut in die hiesige Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung zu integrieren.

Die Auseinandersetzung mit Yoga und Ayurveda in unserer Industriegesellschaft zeigt Wege auf, das eigene Selbst zu erfahren und das „Wesen des Schmerzes“ zu ergründen.

Das ayurvedische Denken appelliert an das körperliche, emotionale und intellektuelle Verständnis des Leidenden für sein eigenes Leiden.

Das körperliche Verständnis bedeutet die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Körpers in der leidvollen Situation erfahren und akzeptieren.

Das emotionale Verständnis beinhaltet die Relativität des Erlebens in Gegensatzpaaren wahrzunehmen. Das Gefühl z. B. für Wärme und Kälte, Schwere und Leichtigkeit. verändert sich im Leiden im Vergleich zum gesunden Zustand des Menschen. Das Verständnis für diese Veränderungen bedeutet im Ayurveda einen emotionalen Einstieg in die eigene Leidensgeschichte zu versuchen, oder auch die Wahrnehmung der Realität des eigenen Erlebens: In einer bestimmten Situation kann ich mich groß oder klein fühlen.

Das intellektuelle Verständnis des Leidenden in Bezug auf seine Krankheit. Hier verschafft er sich einen Überblick über seine eigenen Fähigkeiten zur Selbstregulation.

Die Begegnung mit dem SELBST kann neue Ressourcen erschließen und zu mehr innerer Ruhe und Zufriedenheit führen.