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Hatha-Yoga, ein Sensibilitätstraining


Der in Indien geborene Philosoph und Gesundheitspädagoge Prof. Dr. Rocque Lobo hat versucht, die zeitlose indische Weisheit und Wissenschaft in unsere heutige westliche, weitgehend industrialisierte Gesellschaft zu integrieren.

Yoga ( von der Sanskrit Wurzel Yuj=zusammenbinden, Anspannen) bezeichnet in Indien die traditionelle Schulung der geistigen Konzentration.

Nach Rocque Lobo ist Yoga eine „praxisorientierte, für das Leben entwickelte Wissenschaft“ zur Sensibilisierung des Menschen. Im Mittelpunkt steht der Mensch als soziales Wesen, eingebettet in die Sozietät wie Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Arbeitsplatz.

Mit verschiedenen körperlichen und geistigen Übungen will Yoga den Menschen zur Erfahrung seiner Selbst führen, indem er seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen erkennen und akzeptieren lernt.

Der Übende wird in die Rolle des entspannten Beobachters geführt, der sich innerhalb seiner eigenen Person sozusagen als “neutraler Beobachter“ umsieht. Spannungen im Körper können so „erlebbar“ werden, z.B. im ischiocruralen Bereich oder im atlantoaxialen Bereich.

Die daran anschschließende Reflexion der eigenen Lebensweise ist Teil der Methode, z.B. kann ich mich fragen, wie ich mit mir im Alltag umgehe, wie die Bedingungen am Arbeitsplatz sind, ob ich in ein soziales Netz eingebunden bin usw.

Ein mit Pflichten belasteter Mensch kann z.B. durch „Ausflüge“ in den Bereich der eigenen Person und Empfindungen durch Übungen wieder Grenzen erkennen, die ihn aus dem Zustand der erhöhten Leistungsbereitschaft auf ein seinen Fähigkeiten entsprechendes Leistungsmaß zurückführt.

Die Konzentration auf das bewusste Erleben körperlicher und seelischer Zustände und Reaktionen können zu einem neuen Lebensgefühl, zu mehr Kraft und Stabilität gegenüber an Anforderungen der Umwelt führen.

Yoga als Sensibilitätstraining ist eine Gesundheitsförderung die zu mehr Selbstbestimmung und Selbstregulation führen kann.


Marma-Yoga®


Marma-Yoga® wurde in den 70er Jahren von Prof. Dr. Rocque Lobo, Direktor des Gesundheitsinstituts in München, im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelt.

Die Marma-Lehre ist bereits in den alten indischen Schriften enthalten., Susruta (Chirurg, 600 vor Chr.) machte die Lehre von den Marmas zum Kernstück seiner Abhandlung über die ayurvedische Medizin. Prof. Dr. Lobo hat dieses alte Wissen aufgegriffen und weiter entwickelt.

Er verbindet das jahrtausendalte Wissen des Yoga und Ayurveda mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden, wie z.B. der Gehirnforschung, der Psychsosomatik, der Chronobiologie (biologische Zeitabläufe und Kernrhythmen des Körpers) sowie dem Feedback als Sprache des Körpers.

Nach R. Lobo sind Marmas Schnittstellen von verschiedenen Körperfunktionen, die sich im Fall einer Bedrohung oder Überforderung des Körpers als Schmerz oder Funktionsbehinderung äußern. Diese Wach- und Warnposten reagieren und warnen uns rechtzeitig vor dem Verlust von Kraft und Zeit.

Sie befinden sich an Körperstellen, die zentral sind für das Zusammenspiel der innerkörperlichen Prozesse.

An diesen „besonderen Punkten“ zeigt sich das Zusammenspiel zwischen Außen und Innen. Das eigene Erleben, die Atmung, der Kreislauf und der Bewegungsapparat sind in dieses Zusammenspiel eingebunden.

Es gibt verschiedene Marma-Gruppen, bezogen auf die Physiologie des Körpers: Sehnen, Knochen, Blutgefäße, Gelenke und Muskeln.

Im Marma-Yoga testen wir, ob Fehl- oder Schutzhaltungen bestehen die die Marmas blockieren. In einer achtsamen Übungspraxis können die Signale als „Sprache des Körpers“ wahrgenommen werden und durch Reflexion in die eigene Lebensweise miteinbezogen werden.

Marma-Yoga® dient der Gesundheitsförderung und kann zu einem Gleichgewicht auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene führen..